Ansprechpartner

Ansprechpartner für Allgemeines und Organisation:

Gunter H. Fahrion (Abteilungsleiter)

Weinklinge 20
70329 Stuttgart
Telefon 0711-429920
Mobil 0160-5364830
Telefax 0711-429940
E-Mail: gfahrion@web.de

 

Ansprechpartner für Trainingszeiten:

Dieter Arnold
Ebinger Weg 27
70567 Stuttgart
Telefon 0711-712941

Da wir leider in Esslingen über kein Werfergelände verfügen, müssen unsere Sportlerinnen und Sportler, die vielfach im Umland aber auch in Südbaden oder der Schweiz wohnen, auf Werferplätzen trainieren, die sich in der Nähe ihres Wohnortes befinden.

Ein weitgehend regelmäßiges Training findet auf dem Werferplatz im Stuttgarter Neckarpark statt, zu dem Dieter Arnold Auskunft geben kann.

 

Was ist Rasenkraftsport?

Der Rasenkraftsport kommt aus dem Bereich Kraftsport, in dem bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein die Gewichtheber, die Ringer, die Sportakrobaten (damals noch Kunstkraftsportler), die Tauzieher und früher auch die Boxer und die Judokas beheimatet waren.

Auf diese Herkunft gehen auch die Gewichtsklassen zurück, die es auch heute noch im Rasenkraftsport gibt, um "gerechte Ergebnisse" zu erzielen. Dies kommt vor allem den Schülern und Jugendlichen zu Gute, deren Körperbau unterschiedlich entwickelt ist. Leichte Sportler/-innen, die in der Leichtathletik "untergehen" würden, haben hier die Chance, die schwierigen Disziplinen des Rasenkraftsports zu erlernen, ohne gleich frustiert dieser Sportart den Rücken zu kehren.

Im Rasenkraftsport gibt es drei Disziplinen: Hammerwerfen, Gewichtwerfen und Steinstoßen.

Das Hammerwerfen ist identisch mit dem in der Leichtathletik. Bis 1926 war der Kraftsportverband der zuständige Verband, um die deutschen Hammerwerfer für die Teilnahme an Olympischen Spielen zu nominieren. Ehe das Hammerwerfen der Frauen bei den Leichtathleten Einzug hielt, hatten die Rasenkraftsportler schon fünf Jahre lang Sportlerinnen ausgebildet, die der Leichtathletikverband dankbar "aufnahm".

 Das Gewichtwerfen ist mit dem Hammerwerfen eng verbunden. Der Unterschied ist nur, dass das Gerät schwerer ist (bei den Männern 12,5 kg gegenüber den 7,26 kg beim Hammer) und zwischen Wurfgriff und Kugelboden nur 50 cm lang ist.

Werden Hammer und Gewicht aus einem Kreis heraus geworden, wird beim Steinstoßen Anlauf genommen. Der Abstoß erfolgt vor einem Balken. Das Gerät hat die Form eines Backsteins und ist bei den Männern 15 kg schwer.

Die Einzelergebnisse dieser drei Disziplinen werden zusammenaddiert; der Sieger ist dann Dreikampfmeister. Meistertitel auf Bundes-, Regionaler- und Landesebene gibt es auch im Gewichtwerfen und im Steinstoßen. Im Hammerwerfen gibt es im Rasenkraftsport keine Titel, denn man möchte keine unterschiedlichen Hammwurfmeister im Rasenkraftsport und in der Leichtathletik haben.

 Die Schwere der Geräte verändert sich in den einzelnen Altersklassen, so dass z.B. ältere Personen mit leichteren Geräten ihren Wettkampf bestreiten. Dazu kommen dann die Gewichtsklassen.

Genaueres kann man in den Wettkampfbestimmungen nachlesen: <www.drtv.de/Rasenkraftsport/dokumente-und-downloads> und dann unter WKO-R-Jan-2017.